|
F120 bezeichnet die ehemalige Fregattenklasse der Bundesmarine, auch nach ihrem Typschiff Fregatte Köln als Köln-Klasse benannt.
Die sechs Schiffe wurden zwischen 1961 und 1964 in Dienst gestellt. Zusammen mit den Zerstörern der Hamburg-Klasse waren sie die ersten Neubauten für die Bundesmarine.
Entwickelt und gebaut wurden sie bei H. C. Stülcken + Sohn in Hamburg.
Dabei wurden Erfahrungen genutzt, die beim Bau der Geleitboote in der Vorkriegs- und Kriegszeit gewonnen wurden.
Der neue CODAG- Antrieb war eine Weltpremiere, er kombinierte den Dieselmotoren- und Gasturbinen-Antrieb. Die dafür erforderlichen großvolumigen Lufteintrittsschächte und Abgasaustritte gaben der Gestaltung der Aufbauten ihr besonderes Erscheinungsbild.
Trotz der für den Landbetrieb entwickelten sehr großen Gasturbinen von BBC haben sich die Fregatten in See und bei internationalen Manövern gut bewährt.
Als Aufgaben waren Geleitaufgaben, hauptsächlich U-Jagd vorgesehen.
Die Schiffe wurden zunächst als Geleitboote bezeichnet und dem 2. Geleitgeschwader in Cuxhaven zugeordnet.
1965 wurden die Geleitboote als Fregatten dem 2. Fregattengeschwader in Wilhelmshaven unterstellt.
Zwischen 1982 und 1989 wurden die Fregatten der Klasse 120 außer Dienst gestellt.
Augsburg wurde verschrottet, Köln in der Lehrgruppe Schiffssicherung Neustadt als Übungsobjekt, Hulk verwertet, und der Rest wurde an die türkische Marine übergeben.
|