F221 FREGATTE EMDEN IV       

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                                        Bernhard Clauß           

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Bernhard Clauß war von März 1939 bis Februar 1941 auf dem Kleinen Kreuzer EMDEN III.

Bernhard wurde 1920 in Haldensleben an der Magdeburger Börde geboren. Schon als kleiner Junge entdeckte er seine Liebe zum Wasser und zur Marine. Ihn begeistern der Bau von Modellschiffen, die Musik und hier das Mundharmonika spielen. Beruflich stieg er nach der Schulzeit in die Fußstapfen seines Vaters und wurde Schreiner. Dann zog es Bernhard zur Seefahrt. 1937 meldete er sich zunächst für vier Jahre zur Marine. Von April bis September 1938 ging es zum Arbeitsdienst, am  1. Oktober 1938 meldete er sich dann bei der Schiffsstammabteilung in Leer Ostfriesland.


Vereidigung durch Admiral Schneider in Leer- Ostfriesland

Bis Kriegsende folgten verschiedene Bordkommandos.
Von März 1939 bis Februar 1941 war Bernhard auf dem Kreuzer EMDEN.

Mai 1939 Kommandantenwechsel in Gothenhafen, Kmdt Wever geht, Kmdt Lange kommt.
Kapitän zur See Wever --- Juni 1938 bis 7. Mai 1939
Kapitän zur See Werner Lange --- 8. Mai 1939 bis 28. August 1940


Kmdt Kpt.z.S. Wever              Kmdt Kpt.z.S. Lange



Kmdt Kpt.z.S. Wever geht von Bord                                   Abpullen

Am 4. September 1939 wurde der Kleine Kreuzer EMDEN III in Wilhelmshaven durch einen abgeschossenen britischen Bristol Blenheim Bomber am Vorschiff beschädigt. Es gab neun Tote und zwanzig Verwundete. Dies waren die ersten Gefallenen der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg und für Bernhard die erste, grausame Erfahrung des Krieges.


Trauerfeier in WHV


Kreuzer Nürnberg von der EMDEN aus gesehen / Kutterkontrolle / Liegeplatz Oslo / Musterung


Musterung in Gothenhafen      Proviantübernahme                  Rettungsinseln   Reinschiff auf der Bug

 
Torpedoschuß zur Übung

Bis Ende 1941 war Bernhard an mehreren Marinestandorten, zwei Monate bei der Waffenleitschule in Kiel, zwei Monate in Glückstadt beim Unteroffizierlehrgang und vier Monate als Ausbilder in der Rekrutenkompanie Buxtehude. Nach einem Aufenthalt im Durchgangslager Beverloo (Belgien) wurde er im April 1942 auf den Kreuzer KÖLN versetzt. Neben seiner Verwendung in der Artillerie-Rechenstelle war er außerdem Stammfahrer der Kommandantenbarkasse. Das Durchgangslager Ostfriesland (April bis August 1943) und ein Vorpostenboot der 6. Sicherungsdivision waren seine nächsten Stationen. Schon beim ersten Bombenangriff auf Gotenhafen (heute: Gdynia/Polen) durch die Alliierten im Oktober 1943 bekam sein Boot einen Volltreffer und sank an der Pier. Während eines nur kurzen Aufenthalts in der Stützpunktkompanie Cuxhaven waren seine Fähigkeiten als Schreiner besonders gefragt. Ab Oktober 1943 bis Kriegsende verbrachte er als Ausbilder an der Schiffsartillerieschule in Saßnitz.

Mit weißer Flagge im Topp wurde er später – wie viele andere auch – auf einem kleinen Dampfer nach Kiel transportiert. Von Mai bis August 1945 befand sich Bernhard Clauß in englischer Kriegsgefangenschaft auf der Ostseeinsel Fehmarn.

1956 war Bernhard Gründungsmitglied der MK Dudweiler, wo er sich bis heute einbringt.

LINK zur MK Dudweiler

Die dritte EMDEN - Erster Nachkriegs-Kreuzer mit dünnem Panzer
Quelle:  "Leinen los!" 11-1998 -  geschrieben von Egbert Thomer

 

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Stand: 25. March 2012