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Mitte April 1970 startete
die EMDEN von Wilhelmshaven aus zur Südamerikareise nach Rio de Janeiro
(Brasilien), Buenos Aires (Argentinien), Puerto Belgrano (Argentinien). Über
Teneriffa (Kanarische Inseln, Spanien) lief sie Mitte Juni wieder in
Wilhelmshaven ein und operierte bereits Mitte Juli wieder in Norwegischen
Hoheitsgewässern.
Von Mitte Mai bis Ende Juni
1972 war das Schiff beim FOST (Flag Officer Sea Training) in Portland
(Großbritannien).
Am 6. Januar 1973 kam es
zur Havarie mit dem DDR-Fischtrawler BERLIN, die angeschlagene EMDEN
ging zuerst zur Werftüberholung nach Rönne (Bornholm, Dänemark) und
anschließend zur endgültigen Reparatur nach Kiel.
Bereits Anfang März 1973
begann die Teilnahme an der STANAVFORLANT. Sie führte das Schiff von
Flensburg über Portland (Großbritannien), Madeira (Portugal), die
Bermuda-Inseln (Großbritannien), Norfolk (Virginia, USA), Newport (Rhode
Island, USA), Baltimore (Maryland, USA), erneut auf die Bermuda-Inseln
(Großbritannien), Halifax (Neuschottland), Quebec (Kanada), Charlottetown
(Prinz Edward Inseln im St. Lorenz Golf, Kanada), dann Rückmarsch über
Newport (USA), Ponta Delgada (Azoren, Portugal) zurück nach Flensburg, wo
sie Anfang Juni nach 95 Tagen und 17.903 Seemeilen wieder einlief.
Am 1. April 1974 schied
die EMDEN aus dem Unterstellungsverhältnis des Flottendienstgeschwaders aus
und kehrte zurück zum 2. Geleitgeschwader mit Heimathafen Wilhelmshaven.
Im September 1975 war die
EMDEN in Portland (Großbritannien) zum OST (Operational Sea Training)
und bei Übungen in ausländischen Gewässern (ÜAG 115/75) von Mitte Oktober
bis Anfang November lief sie die Häfen von Trondheim (Norwegen) und Den
Helder (Niederlande) an.
Mitte Juli bis Mitte August
1977 operierte die EMDEN zusammen mit drei weiteren Fregatte der
Köln-Klasse (F120) im Mittelmeer und nahm von Mitte Oktober bis Mitte
September am FOST (Flag Officer Sea Training) in Portland (Großbritannien)
teil.
Anfang Januar 1978
startete eine weitere Teilnahme an der STANAVFORLANT. Ponta Delgada (Azoren,
Portugal), Hamilton (Bermuda-Inseln), Charleston (South Carolina, USA),
Jacksonville (USA), Mayport (Florida, USA), Roosevelt Roads (Puerto Rico,
Karibik), Fort Lauderdale (Florida, USA), Norfolk (Virginia, USA), Halifax
(Neuschottland), erneut Hamilton (Bermuda-Inseln), Lissabon (Portugal) sowie
Nantes (Frankreich) gehörten zu den Auslandshäfen, bevor die EMDEN
Ende Mai wieder nach Wilhelmshaven zurück kehrte.
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